VBS kann Luftpolizeidienst wieder sicherstellen

Am Mittwoch war die gesamte F/A-18-Flotte der Schweizer Armee nicht einsatzfähig. Grund war ein technischer Mangel an einem Flugzeug.

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Bei der Schweizer Luftwaffe war am Mittwoch die gesamte F/A-18-Flotte gegroundet. Grund dafür war ein Bruch an einem Befestigungs-Scharnier der Landeklappe bei einem Flugzeug, wie das Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Mittwoch mitteilte.

Als Vorsichtsmassnahme wurden alle F/A-18 Hornet vor ihrem nächsten Flug einer Kontrolle unterzogen. Am Mittwochabend konnte das VBS nach einer Überprüfung der beiden für den Luftpolizeidienst bestimmten F/A-18 Hornet die Luftsicherung wieder gewährleisten.

Bereits am 29. Januar wurde der Mangel an der Maschine entdeckt. Mit einem speziellen Gerät wurden die Befestigungs-Scharniere untersucht und überprüft. «Das in der Fachsprache ‹zerstörungsfreie Werkstoffprüfung› (Non Destructive Inspection) genannte Verfahren ermöglicht auch kleinste Risse festzustellen», schrieb das VBS in einer Medienmitteilung.

Das VBS geht davon aus, dass «bis am Donnerstagabend alle F/A-18 überprüft sind.» Pro Flugzeug beträgt der Arbeitsaufwand durchschnittlich zwei bis drei Stunden. (fur)

Erstellt: 31.01.2018, 15:11 Uhr

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