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Geert Wilders im Wallis nicht willkommen

Der niederländische Rechtspopulist hätte auf Einladung von SVP-Nationalrat Oskar Freysinger an einer Islam-Konferenz im Wallis auftreten sollen. Doch die betroffene Gemeinde war dagegen.

Vergleicht den Koran mit Hitlers «Mein Kampf»: Geert Wilders, Chef der niederländischen populistischen Partei für die Freiheit.
Vergleicht den Koran mit Hitlers «Mein Kampf»: Geert Wilders, Chef der niederländischen populistischen Partei für die Freiheit.
Keystone

Nach dem Widerstand der Walliser Gemeinde Savièse hat SVP-Nationalrat Oskar Freysinger eine geplante Islam-Konferenz mit dem niederländischen Rechtspopulisten und Islamfeind Geert Wilders abgesagt.

Der Gemeinderat von Savièse hatte Freysinger aus Furcht vor möglichen Ausschreitungen die Vermietung seiner Festhalle verweigert. Der Entscheid, den Anlass definitiv abzusagen, sei in Übereinstimmung mit Wilders und dem Mieter eines neuen Saales gefallen, teilte die SVP Wallis am Dienstagabend mit.

Muss sich vor Gericht verantworten

Wilders, Chef der populistischen Partei für die Freiheit (PVV), hatte in den letzten Jahren immer wieder öffentlich gegen den Islam als «faschistische Ideologie» gewettert und dessen Propheten als «Mörder und Pädophilen» bezeichnet. Zudem verglich er den Koran mit Hitlers «Mein Kampf».

Zurzeit muss sich der Islamgegner wegen der mutmasslichen Aufstachelung zum Hass gegen Muslime vor Gericht verantworten. Wilders war von Freysinger zu der Konferenz eingeladen worden.

SDA/jak

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