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«Epidemie» im Gym: Teenager nehmen Anabolika «wie Haribo»

Noch nie hat der Zoll so viele illegale Dopingmittel beschlagnahmt. Die Konsumenten sind immer häufiger minderjährig, die Verkäufer: preisgekrönte Bodybuilder.

«Verheerender Körperkult»: Mit Muskel-Präparaten aus dem Internet helfen junge Männer dem Traumbody nach – mit Folgen für die Gesundheit. Foto: Getty Images/iStockphoto
«Verheerender Körperkult»: Mit Muskel-Präparaten aus dem Internet helfen junge Männer dem Traumbody nach – mit Folgen für die Gesundheit. Foto: Getty Images/iStockphoto

Lange galten Anabolika als Nischenprodukte für Spitzenathleten. Heute hingegen dopt sich die breite Masse zum gestählten Körper – im Fitnesscenter, aber immer öfter auch an Schulen. Die gesundheitlichen Risiken werden verharmlost. Viele Teenager würden zu Präparaten greifen, «um mehr Likes zu erhalten», sagt ein Sportarzt. Sie bestellen offenbar Doping im Ausland: Noch nie wurden an der Schweizer Grenze so viele Sendungen mit verdächtigem Inhalt beschlagnahmt. Recherchen zeigen, dass auch prominente Bodybuilder im lukrativen Geschäft mitmischen. Im Aargau steht der Prozess gegen einen Ex-Champion an.

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