Gefährliche Güter im Gepäck nehmen zu

Akkus müssen eigentlich ins Handgepäck. Doch immer häufiger landen sie in den aufgegebenen Koffern. Auch am Flughafen Zürich.

Am Flughafen Zürich wurden letztes Jahr 450'000 verbotene Akkus im aufgegebenen Gepäck entdeckt: Koffer werden zum entsprechenden Flugzeug gebracht. (28. März 2018)

Am Flughafen Zürich wurden letztes Jahr 450'000 verbotene Akkus im aufgegebenen Gepäck entdeckt: Koffer werden zum entsprechenden Flugzeug gebracht. (28. März 2018) Bild: Gaetan Bally/Keystone

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Immer häufiger befinden sich gefährliche Güter im Gepäck von Flugpassagieren. «Das ist weltweit ein Trend», sagt Urs Holderegger, Sprecher des Bundesamtes für Zivilluftfahrt, in der «NZZ am Sonntag».

Zahlen des Flughafens Zürich würden dies bestätigen. Dort seien letztes Jahr allein 45'000 verbotene Akkus im registrierten Gepäck gefunden worden. Akkus würden gemäss der Flughafensprecherin Jasmin Bodmer etwa zwei Drittel der gefundenen gefährlichen Gegenstände ausmachen. «Wir sehen eine Zunahme bei den Batterien, im Speziellen Lithium-Batterien wie Powerbanks oder Ersatz-Akkus.»

Das ist auch für die Swiss ein Problem, wie deren Sprecherin Karin Müller zur Zeitung sagt. Es gebe eine Tendenz zu «neuen Spielzeugen – vor allem bei batteriebetriebenen Fortbewegungsmitteln mit stärkeren Batterien». So gebe es beispielsweise Koffer mit eingebauten Akkus, sogenannte Smart Bags, die auch als Fortbewegungsmittel benützt werden können. «Diese Smart Bags sorgen für die Flughäfen und Airlines für zusätzliche Probleme», so Holderegger vom Bundesamt für Zivilluftfahrt zur «NZZ am Sonntag».

So packen Sie richtig: Die Anleitung und die Bestimmungen des Flughafens Zürich. (roy)

Erstellt: 16.06.2019, 07:24 Uhr

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