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«Gefahr für die Schweiz hat sich erhöht»

Verteidigungsminister Ueli Maurer spricht über unkontrollierte Flüchtlingsströme, Terrorismus, den Ost-West-Konflikt – und wie die Schweiz davon betroffen ist.

«Vom Wirtschaftskrieg zwischen Osten und Westen ist auch die Schweiz betroffen»: Bundesrat Ueli Maurer, hier beim Kasernengespräch. (Archiv)
«Vom Wirtschaftskrieg zwischen Osten und Westen ist auch die Schweiz betroffen»: Bundesrat Ueli Maurer, hier beim Kasernengespräch. (Archiv)
Keystone

Herr Maurer, gestern ging die Truppenübung «Conex 15» zu Ende. 5000 Armeeangehörige übten im Grossraum Basel gemeinsame Einsätze mit Polizei und Grenzwachtkorps. In Basel kam es wegen der Militärpräsenz zu Protestkundgebungen und auch zu massiven Ausschreitungen, bei denen vier Polizisten verletzt wurden. Was haben Sie gedacht, als Sie die Krawallbilder sahen?

Die Demonstranten haben nicht begriffen, um was es bei Conex ging. Sie sahen die Soldaten an der Grenze und hatten den Eindruck: Jetzt wird scharf geschossen, jetzt herrscht Krieg. Dabei ging es gerade darum, zu üben, wie man mehr Sicherheit schafft. Zivile Behörden wie das Grenzwachtkorps, das zu wenig Personal hat, werden, wenn es nötig ist, von Armeeeinheiten unterstützt. Wer auf der Strasse gegen Sicherheit protestiert – notabene für die Sicherheit der Angehörigen zu Hause – und sich zu Schlägereien hinreissen lässt, der hat die Zusammenhänge nicht verstanden. Die Schweizer Armee ist nicht für den Krieg da, sondern zur Gewährleistung des Friedens. Sie ist das beste Instrument, um den Frieden zu bewahren.

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