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Gefahrenzone Spital: Bis zu 1700 Tote pro Jahr

Infektionen, falsche Medikation, im Körper vergessene Instrumente oder Patientenverwechslung – pro Jahr sterben in hiesigen Krankenhäusern 700 bis 1700 Patienten durch Fehler. Wie sicher sind Schweizer Spitäler?

Juliane Lutz
Der Spitalalltag ist geprägt durch Zeitdruck, Stress und Aufgabenkomplexität.
Der Spitalalltag ist geprägt durch Zeitdruck, Stress und Aufgabenkomplexität.
Keystone

«Krisengebiet Krankenhaus» betitelte das Hamburger Magazin «Stern» seine letzte Aufmachergeschichte. Von 18 Millionen Patienten (Stand 2009), die jährlich in deutsche Spitäler eingeliefert werden, erkranken dort 500'000 an nosokomialen Infektionen, die durch Mikroorganismen hervorgerufen werden. Diese Krankenhausinfektionen führen bei 150'000 der Betroffenen zu Lungenentzündungen oder Wundinfektionen. Und für rund 4500 endet der Aufenthalt, der sie eigentlich gesund machen sollte, mit dem Tod.

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