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Der beispielhafte Kampf gegen das Lädelisterben

In den Schweizer Kleinstädten bleiben die Schaufenster leer. St. Gallen kämpft mit neuen Ideen dagegen an – und wird zu einem Vorbild für andere Städte.

Sie verbreiten sich wie eine ansteckende Krankheit: Leere Schaufenster in St. Gallens Innenstadt.
Sie verbreiten sich wie eine ansteckende Krankheit: Leere Schaufenster in St. Gallens Innenstadt.
Reto Oeschger
Gemäss einer Studie der Credit Suisse stehen in den Schweizer Städten so viele Verkaufsflächen leer wie seit Ende der 90er-Jahre nicht mehr.
Gemäss einer Studie der Credit Suisse stehen in den Schweizer Städten so viele Verkaufsflächen leer wie seit Ende der 90er-Jahre nicht mehr.
Reto Oeschger
Eine andere Idee: Die SP will eine Steuer auf leerstehende Ladenlokale erheben.
Eine andere Idee: Die SP will eine Steuer auf leerstehende Ladenlokale erheben.
Reto Oeschger
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An bester Lage, mitten in der Altstadt von St. Gallen, spiegeln sich Passanten in einem Schaufenster. Isabel Schorer sieht das gar nicht gern. Denn spiegelnde Schaufenster bedeuten: Kein Licht brennt im Erdgeschoss. Ein Leerstand.

In den mittelalterlichen Gassen geht man vorbei an weiteren blinden Scheiben, «Zu vermieten»-Schilder kleben daran. «Noch vor zehn Jahren rissen sich die Geschäfte um solche Lokale», sagt Schorer, und sie wirkt fast ein wenig gekränkt, dass es nicht mehr so ist.

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