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Gegen eine mafiöse Hymne

Henrique Schneider hält an der alten Nationalhymne fest.

MeinungEdgar Schuler

Eine Anmassung sei das, der Hymne fehle jede Legitimation. Ja, zu verlangen, dass sie am Nationalfeiertag gesungen werde, erinnere an mafiöse Machenschaften. Henrique Schneider, Mitorganisator einer 1.-August-Feier an seinem Wohnort im Appenzellischen, ist einer der rabiatesten Gegner der neu getexteten Nationalhymne.

Er hat das dem Präsidenten der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft, Jean-Daniel Gerber, entsprechend deutlich mitgeteilt. Von Gerber stammt der Plan, das «Trittst im Morgenrot daher, seh ich dich im Strahlenmeer» durch eine weniger archaisch anmutende Version abzulösen. Nach einem Auswahlverfahren, das SVP-Nationalrat Peter Keller als «dümmliche Castingshow» bezeichnete, stand dieser Text als Sieger fest:

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