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«Gegen Terrorismus und Pädophilie ist der Gesellschaft alles recht»

Jean-Marc Hensch ist 55, FDP-Mitglied und oberster Kopf der IT-Branche. Am Samstag demonstriert er mit Jungpolitikern auf dem Bundesplatz gegen Staatstrojaner. Warum?

«Laut Gesetzestext ist es in Zukunft möglich, dass der Besitzer eines WLAN-Netzes in einer WG den Strafverfolgungsbehörden Zugang zu seinem Netz gewähren muss»: Jean-Marc Hensch kämpft gegen das Überwachungsgesetz Büpf.
«Laut Gesetzestext ist es in Zukunft möglich, dass der Besitzer eines WLAN-Netzes in einer WG den Strafverfolgungsbehörden Zugang zu seinem Netz gewähren muss»: Jean-Marc Hensch kämpft gegen das Überwachungsgesetz Büpf.
Andrew Krech, Keystone

Von ganz links (PDA) bis ganz rechts (Junge SVP): Der Widerstand gegen das neue Bundesgesetz zur Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (Büpf) ist ziemlich heterogen. Es sind vor allem Jungparteien, die sich gegen das Büpf einsetzen. Ihre Kritik gilt den geplanten Staatstrojanern, der ausgedehnten Vorratsdatenspeicherung und der ihrer Meinung nach zu starken Einschränkung der Grundrechte. Ende Jahr berät der Nationalrat das Gesetz, ein Referendum scheint so gut wie sicher.

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