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Geheimdienstchef brauchte Maurers Hilfe

Die Geheimdienstler des Bundes wurden zu Unrecht mit Polizeiausweisen ausgestattet (wir berichteten). NDB-Chef Markus Seiler regte eine Änderung an – und wäre damit intern fast gescheitert.

Erst als der VBS-Chef die Thematik der neuen Geheimdienstausweise aufgriff, konnte sich die Geschäftsleitung durchsetzen: VBS-Chef Ueli Maurer und NDB-Chef Markus Seiler. (7. Juli 2010)
Erst als der VBS-Chef die Thematik der neuen Geheimdienstausweise aufgriff, konnte sich die Geschäftsleitung durchsetzen: VBS-Chef Ueli Maurer und NDB-Chef Markus Seiler. (7. Juli 2010)
Peter Schneider, Keystone

Trotz Datenklau-Affäre und happiger Kritik der Geschäftsprüfungsdelegation (GPDel), also der parlamentarischen Aufsicht über den Nachrichtendienst des Bundes, darf Direktor Markus Seiler weiter Dienst schieben, als wäre nichts gewesen. Das amtsinterne Seilziehen um die neuen Ausweise für Geheimdienstleute zeigt jedoch, dass der oberste Schlapphut Mühe hat, sich intern durchzusetzen. Wie Redaktion Tamedia berichtete, sollen die bisherigen Polizeiausweise von NDB-Angehörigen durch neue Ausweise ohne den Vermerk «Polizei» ersetzt werden.

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