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Geheime Türen im Bundeshaus

Die Geheimtüre, durch die Geheimdienstchef Markus Seiler nach der Befragung durch die Sicherheitskommission entschwand, ist absolut «topsecret». Die Parlamentsdienste verweigern jegliche Auskunft.

Er kam, sprach und kam nicht wieder: Markus Seiler, Direktor des Nachrichtendienstes des Bundes, vor der Anhörung durch die Sicherheitskommission, zu der er auf konventionellem Weg gelangte.
Er kam, sprach und kam nicht wieder: Markus Seiler, Direktor des Nachrichtendienstes des Bundes, vor der Anhörung durch die Sicherheitskommission, zu der er auf konventionellem Weg gelangte.
Keystone

Die Journalisten warteten gestern vor dem Sitzungszimmer der Sicherheitskommission vergeblich auf Geheimdienstchef Markus Seiler. Dieser musste zur Datendiebstahl-Affäre Auskunft geben. Danach verschwand Maurers «Chefspion» durch eine Hintertüre, wie mehrere Medien heute berichteten. Offenbar handelt es sich bei seinem Schlupfloch um einen von vielen Notausgängen im Parlamentsgebäude, die von den Sitzungszimmern auf verschlungenen Pfaden und wahrscheinlich über West- und Ostflügel des Bundeshauses nach draussen führen.

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