Zum Hauptinhalt springen

Das Geheimtreffen der Mächtigen in der Schweiz

Verschwörung? Kaum. Aber was läuft an der Bilderberg-Konferenz 2019? Ein Schweizer Manager spricht über das Treffen mit Mike Pompeo, Tidjane Thiam und Ueli Maurer.

Pierre Veya, Philippe Reichen, Lausanne
Für die Beobachter bleibt die Bilderberg-Konferenz obskur: Blick über den diesjährigen Veranstaltungsort Montreux. Foto: Keystone
Für die Beobachter bleibt die Bilderberg-Konferenz obskur: Blick über den diesjährigen Veranstaltungsort Montreux. Foto: Keystone

Die Verschwörungstheorien rund um die Bilderberg-Konferenzen sind zahllos. Politiker, Unternehmer, Wissenschaftler, Intellektuelle und Geheimdienstler sollen an den Privatgipfeln in der Vergangenheit Wirtschaftskrisen und Kriege angezettelt und Freihandelsabkommen beschlossen haben.

Solche Theorien bezeichnet André Kudelski als «Phantasma». Der Waadtländer Unternehmer hat seit seiner ersten Teilnahme im Jahr 2002 an mehreren Konferenzen teilgenommen. Als «Diskussionsforum» bezeichnet er den Anlass. Die Teilnehmer würden weder Entscheide treffen noch Resolutionen beschliessen, es gehe auch nicht um Landesinteressen, sondern um die «Verteidigung einer Demokratie, die auf der Freiheit des Einzelnen und dem Rechtsstaat aufbaut», so der Waadtländer. Die Konferenz habe zum Ziel, den Dialog und den Austausch zwischen Europa und Nordamerika zu ermöglichen und Themen wie Ethik, Forschung, Innovation und Klimaschutz aufzugreifen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen