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Geld für Familie des toten Ausschaffungshäftlings

Die Familie des nigerianischen Ausschaffungshäftlings, der Mitte März am Flughafen Zürich gestorben war, hat von der Schweiz eine Zahlung erhalten.

Dies sagte die Sprecherin des Bundesamts für Migration (BFM), Marie Avet, am Dienstag gegenüber dem Westschweizer Fernsehen TSR. wie viel Geld die Familie erhalten hat, wollte Avet auf Anfrage nicht bekanntgeben.

Es handle sich, so Avet, um eine «humanitäre Geste» der Familie gegenüber, die zur Deckung der Bestattungskosten diene. Sie fügte hinzu: «Das BFM bedauert diesen tragischen Zwischenfall zutiefst.» Der Ausschaffungshäftling aus Nigeria war Mitte März am Flughafen Zürich vor einem Sonderflug in sein Heimatland gestorben.

Danach hatte das BFM die Sonderflüge für Zwangsausschaffungen vorübergehend auf Eis gelegt. Ende Mai kündigte das BFM an, die Flüge schrittweise wieder aufzunehmen. Neu soll aber für jeden Sonderflug ein Arzt und ein Rettungssanitäter aufgeboten werden.

SDA/raa

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