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Geldstrafen gegen rechtsradikale Band

Das Amtsstatthalteramt Luzern hat vier Bandmitglieder der Neonaziband Amok mit unbedingten Geldbussen von 120 bis 125 Tagessätzen bestraft.

Dies teilten die Strafuntersuchungsbehörden von Luzern am Mittwoch mit. Die Neonaziband Amok hatte im Jahr 2007 eine Lied veröffentlicht, in dessen Text ein Journalist mit dem Tod bedroht wird. Zudem verstossen mehrere Texte der CD gegen die Antirassismus-Strafnorm, die in der Schweiz gültig ist.

Das Amtsstatthalteramt Luzern verurteilte die Bandmitglieder deshalb wegen Drohung, öffentlicher Aufforderung zu Verbrechen oder Gewalttätigkeit und Rassendiskriminierung mit unbedingten Geldstrafen von 120 bis 125 Tagessätzen bestraft. Dies macht laut der Mitteilung je nach Höhe des Tagessatzes, der einkommensabhängig ist, zwischen 1'200 und 10'800 Franken aus.

Zudem wurden zwei Personen wurden schuldig gesprochen, dem Waffengesetz zuwider gehandelt zu haben. Des Weiteren haben die vier Bandmitglieder die Verfahrenskosten zu bezahlen. Die Urteile sind rechtskräftig. Die Schweizer Bandmitglieder sind zwischen 22 und 29 Jahren alt. Sie waren Ende 2007 als Schlagzeuger, Sänger, Gitarrist und Bassist die Mitglieder der rechtsradikalen Musikband.

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