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Genf verlangt mehr Mittel gegen Terror

Die angekündigte Erhöhung der Mittel des Nachrichtendienstes fiel teilweise dem laufenden Sparprogramm zum Opfer. Für den Genfer Sicherheitsdirektor ist das ein «Witz».

Die Escalade, zum Gedenken der Verteidigung Genfs gegen Savoyen, fand trotzdem statt. Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone)
Die Escalade, zum Gedenken der Verteidigung Genfs gegen Savoyen, fand trotzdem statt. Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone)

Bei den Terrorermittlungen in Genf reisst die gegenseitige Kritik der Behörden nicht ab. Nachdem die Ermittler des Bundes im «Tages-Anzeiger» vom Samstag die Genfer dafür kritisiert hatten, ein eigenes Strafverfahren zu eröffnen, und sich erstaunt gezeigt hatten, dass das Fahndungsfoto von vier Syrern in den Medien aufgetaucht war, holte der Genfer Sicherheitsdirektor Pierre Maudet gestern zum Gegenschlag aus. Die Bundesanwaltschaft habe «klar grünes Licht für unser Vorgehen gegeben», sagte Maudet in einem Interview mit der «SonntagsZeitung». «Uns nun dafür zu kritisieren, ist Blödsinn.»

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