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«Unmöglich, eine linke Männerliste im Frauenstreik-Jahr zu bewerben»

Am Wahlsonntag abgewählt, schwieg der wortstarke Corrado Pardini lange. Nun spricht er im Interview über seinen Schmerz und das SP-Drama.

«Im Wahlkampf hat es die SP völlig verpasst, eigene Themen zu setzen»: Corrado Pardini. Foto: Manuel Zingg
«Im Wahlkampf hat es die SP völlig verpasst, eigene Themen zu setzen»: Corrado Pardini. Foto: Manuel Zingg

Herr Pardini, nach der verpassten Wiederwahl sind Sie eine Woche untergetaucht. War der Schmerz sehr gross?

Das Recht auf Abschalten habe ich mit einer Motion im Nationalrat gefordert, jetzt habe ich es für mich in Anspruch genommen. Ich habe die Pause gebraucht, um zu überlegen, zu analysieren und die nötigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Nachdem ich als Nationalrat immer vollen Einsatz geleistet hatte, wollte ich auch der persönlichen Enttäuschung Raum geben.

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