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Gipser trifft auf Finanzelite

FDP-Präsident Philipp Müller will seine Partei volksnaher machen und hat mit teils nicht zitierfähigen Voten hoch bezahlte Banker abgekanzelt. Doch nun erhält der Finanzplatz-Flügel Zuwachs.

Gelernter Gipser: FDP-Parteipräsident Philipp Müller.
Gelernter Gipser: FDP-Parteipräsident Philipp Müller.
Keystone

Es ist der Versuch einer Imagekorrektur. Die FDP soll eine Volkspartei sein, wählbar auch für den Büezer – nicht nur für Anwälte, Ärzte, Kaderleute und Manager. Seit seiner glanzvollen Wahl zum Parteipräsidenten vor zwei Jahren will Philipp Müller dem Freisinn dieses Gepräge geben. Um Distanz zur Elite zu markieren, hat Müller, ein gelernter Gipser, wiederholt und in teils nicht zitierfähigen Voten hoch bezahlte Vertreter der Finanzbranche abgekanzelt. Den Mächtigen des Bankenplatzes, so Müllers Botschaft, habe die FDP ihre langjährige Liebesbeziehung aufgekündigt.

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