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Gösgen-Reaktor ausserplanmässig abgeschaltet

Die Betreiber des Kernkraftwerks Gösgen mussten den Reaktor abschalten. Ein Fehler bei zwei Ventilen führte zur Schnellabschaltung.

Keine Gefahr: Bei der Reaktorschnellabschaltung im AKW Gösgen wurde inaktiver Wasserdampf abgelassen. (5. November 2010)
Keine Gefahr: Bei der Reaktorschnellabschaltung im AKW Gösgen wurde inaktiver Wasserdampf abgelassen. (5. November 2010)
Alessandro Della Bella, Keystone

Gestern Abend um 21.15 Uhr wurde im Rahmen einer Störungsbehebung unbeabsichtigt eine Reaktorschnellabschaltung ausgelöst. Ursache der Störung war ein Defekt in einer Schutzbeschaltung eines Leittechnikschrankes. Die fehlerhafte Komponente ist inzwischen ausgewechselt worden.

Der weitherum hörbar abgelassene Wasserdampf sei inaktiv und ungefährlich. Abgesehen vom Dampf habe der Vorfall keine Auswirkungen auf die Umwelt gehabt. Die Anlage befinde sich in einem sicheren Zustand.

Nach der Überprüfung der Funktionstüchtigkeit der Betriebssysteme wurde die Anlage wieder angefahren und um 04.30 Uhr mit dem Netz synchronisiert. Die Leistung wird im weiteren Verlauf kontinuierlich auf 100 Prozent gesteigert.

Das AKW Gösgen war vor einer Woche nach der vierwöchigen Jahresrevision erst wieder angefahren worden. Vor der Abschaltung vom Montagabend war das Kraftwerk aber bereits wieder in Betrieb.

(SDA)

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