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SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr fordert die Anerkennung ihrer politischen Arbeit als berufliche Weiterbildung. Profitieren würde davon vor allem sie selbst.

Ihr wird ein Angriff auf das Milizsystem vorgeworfen: Jacqueline Fehr, die 2010 vom Bundesrat träumte, will politische Ämter als berufliche Weiterbildung gelten lassen (Archivbild).
Ihr wird ein Angriff auf das Milizsystem vorgeworfen: Jacqueline Fehr, die 2010 vom Bundesrat träumte, will politische Ämter als berufliche Weiterbildung gelten lassen (Archivbild).
Peter Klaunzer, Keystone

Wenn nächste Woche die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) zu ihrer ordentlichen Sitzung zusammentritt, steht ein unscheinbares Geschäft auf der Traktandenliste: eine Parlamentarische Initiative «Anerkennung der politischen Arbeit als beruf­liche Weiterbildung». Der Antrag fordert, dass ein politisches Amt bei Weiterbildungen an Universitäten und Fachhochschulen anerkannt wird. Konkret müsste ein Parlamentarier mit zwölf Dienstjahren oder ein Regierungsmitglied gar keine oder nicht mehr alle Unterrichtsstunden besuchen, um einen Titel wie einen «Executive Master» zu erhalten.

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