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«Graubünden macht das sehr gut, andere Kantone haben nichts»

Die Berner Allmend, die derzeit von Fahrenden belegt ist, soll geräumt werden. Was läuft hier schief? Historiker Thomas Huonker erklärt.

Protest der Fahrenden: Jenische haben am Mittwoch die Kleine Allmend in Bern besetzt, um gegen den Mangel an Stand- und Durchgangsplätzen zu protestieren.
Protest der Fahrenden: Jenische haben am Mittwoch die Kleine Allmend in Bern besetzt, um gegen den Mangel an Stand- und Durchgangsplätzen zu protestieren.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Am Mittwoch schien die Situation noch friedlich.
Am Mittwoch schien die Situation noch friedlich.
Gian Ehrenzeller
Bundesrätin Ruth Dreifuss (Mitte) nimmt am Freitag, 5. Juni 1998, in Bern Stellung zur EDI-Studie «Hilfswerk für die Kinder der Landstrasse»; links Uschi Waser, Stiftung Naschet Jenische, und rechts Roger Sablonier, einer der Verfasser der Studie.
Bundesrätin Ruth Dreifuss (Mitte) nimmt am Freitag, 5. Juni 1998, in Bern Stellung zur EDI-Studie «Hilfswerk für die Kinder der Landstrasse»; links Uschi Waser, Stiftung Naschet Jenische, und rechts Roger Sablonier, einer der Verfasser der Studie.
Edi Engeler
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Auf der Kleinen Allmend in Bern ist es zum Konflikt zwischen Fahrenden und den Behörden gekommen. Ist es schwieriger geworden, in der Schweiz als Fahrender zu leben?

Im Prinzip nein. Insbesondere das Fahren ist durch die technische Entwicklung wie Mobiltelefone, Internet und Satellitenempfang erleichtert worden. Aber es gibt noch immer zu wenig Stand- und Durchgangsplätze. Das Problem wird durch den Föderalismus verschärft, weil die Kantone sehr unterschiedlich damit umgehen. Graubünden macht das hervorragend und hat Plätze ausgebaut, in anderen Kantonen gibt es gar nichts.

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