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«Graubünden wird weiter leiden»

Während der Tourismus in den Bergen stagniert, kommen immer mehr Besucher in die Städte. Der Leiter Tourismuspolitik des Bundes erklärt, welche Region es am besten macht.

«Die Schere geht weit auseinander»: In den klassischen Tourismusdestinationen sind die Tourismusprognosen schlechter als in den grossen Städten.
«Die Schere geht weit auseinander»: In den klassischen Tourismusdestinationen sind die Tourismusprognosen schlechter als in den grossen Städten.
Arno Balzarini, Keystone

Der Tourismus in den Städten wächst laut Seco in den nächsten drei Jahren knapp doppelt so stark wie jener im Alpenraum. Konkret wird in den Städten mit Wachstumsraten zwischen 2,2 und 2,7 Prozent gerechnet, in den Bergen jedoch nur mit 1,0 bis 2,1 Prozent. Gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte Richard Kämpf, Leiter Tourismuspolitik des Staatsekretariates für Wirtschaft (Seco), gestern Montag, der Städtetourismus sei ein regelrechter Wachstumsmotor, wohingegen die Entwicklung im Alpenraum mehr Sorge bereite. «Die Schere geht weit auseinander», so Kämpf. Im Interview mit Redaktion Tamedia erläutert er die Hintergründe.

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