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Greenpeace fordert unabhängiges Expertengremium für Beznau

Block 1 des AKW steht länger still als geplant. Vor der Wiederaufnahme des Betriebs will Greenpeace, dass unabhängige Experten beigezogen werden.

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Wie sicher ist Beznau? Eine Greenpeace-Aktivistin bringt ein Transparent am AKW an. (5. März 2014)
Wie sicher ist Beznau? Eine Greenpeace-Aktivistin bringt ein Transparent am AKW an. (5. März 2014)
Keystone

Greenpeace fordert vor der Wiederinbetriebnahme von Block 1 des AKW Beznau den Einsatz von mindestens einem unabhängigen Expertengremium. Dieses soll die Aufsichtsbehörde Ensi über den Weiterbetrieb des Reaktors beraten.

So könne die Aufsichtsbehörde den Druck, der auf ihr laste, reduzieren und die eigene Unabhängigkeit stärken, teilte Greenpeace mit. Die Umweltorganisation verlangt eine Kommission aus Experten, die völlig unabhängig von den AKW-Betreibern seien.

Der Block 1 des AKW Beznau steht nach der Jahresrevision länger still als geplant. Wegen Unregelmässigkeiten im Material des Reaktordruckbehälters verzögert sich die Wiederinbetriebnahme um drei Monate bis Ende Oktober.

Sicherheit muss nachgewiesen sein

Die Unregelmässigkeiten im Material des Reaktordruckbehälters wurden dank neuster Messtechnologie gefunden. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) erwartet nun von der AKW-Betreiberin Axpo eine Bewertung dieser Befunde. Der Betrieb von Beznau 1 darf gemäss Ensi erst wieder aufgenommen werden, wenn die Sicherheit des Reaktordruckbehälters nachgewiesen ist.

Für Greenpeace ist eine definitive Ausserbetriebnahme des AKW die «vernünftigste Massnahme», wie Greenpeace in ihrer Mitteilung schreibt. Die kürzlich entdeckten Schwachstellen im Reaktordruckbehälter von Beznau 1 schwächten «das Herzstück des ältesten AKW der Welt» und erhöhten das Unfallrisiko.

(SDA)

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