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Greenpeace stört mit Ballonen «SRF Meteo»

Aktivisten haben auf den Klimawandel hinweisen wollen. Die Störaktion wurde jedoch durch die Kameraleute – und das Wetter – ausgehebelt.

Merkte von allem nichts, oder tat zumindest so: Meteo-Moderator Jan Eitel während der Sendung. (Video: SRF)

Aktivisten von Greenpeace Schweiz haben mit einer Aktion «SRF Meteo» gestört. Zur besten Sendezeit am Dienstagabend erschienen während der Wetterpräsentation auf dem Dach des Fernsehstudios zwei an Luftballons befestigte Transparente. Diese seien zwar sichtbar gewesen, leider habe man den Text «Heiss? Klimaschutz!» aber nicht lesen können, da der Wind die Ballone weggeblasen habe, sagt Greenpeace-Klimaexperte Georg Klingler zu Radio 1.

Die Störaktion habe man bewusst während der Wettersendung geplant, so Klingler: «‹SRF Meteo› ist seit zehn Tagen der Hotspot der Hitzemeldungen. Jeden Tag hört man, dass die Temperaturen noch stärker steigen. Deshalb ist dies der Ort, wo man sagen kann, gegen diese Hitze können und müssen wir etwas tun. Sonst kochen unsere Kinder in Zukunft in einer Schweiz, die nicht mehr so lebenswert ist wie heute.»

Verzicht auf Drohneneinsatz

Beim Sender hat man an der Aktion keine Freude, wie es auf Anfrage heisst. Man distanziere sich klar von der politischen Aktion. Die Kameraleute hätten die Situation aber sofort erkannt und korrekt reagiert, indem sie den Kameraausschnitt angepasst hätten.

Georg Klingler von Greenpeace beteuert, dass man die Sendung nicht stören wollte: «SRF ist nicht das Problem. Es ging darum, die Botschaft in die Haushalte zu bringen, auf eine möglichst sympathische und nicht störende Art.» Deshalb habe man auch darauf verzichtet, die Transparente mit Drohnen in Szene zu setzen.

Übernommen von 20 Minuten, bearbeitet von Redaktion Tamedia

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