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Grossfeuer tötet in Katar elf ausländische Arbeiter

In einem Arbeitercamp im Golfemirat Katar brach ein Feuer aus. Es gab zahlreiche Tote und Verletzte.

Lebt in Katar unter fragwürdigen Umständen: Ein indischer Arbeiter teilt sich das Zimmer mit sieben anderen. (Archivbild)
Lebt in Katar unter fragwürdigen Umständen: Ein indischer Arbeiter teilt sich das Zimmer mit sieben anderen. (Archivbild)
Maya Alleruzzo, Keystone

Bei einer Brandkatastrophe in einer Arbeiterunterkunft im Golfemirat Katar sind mindestens elf Menschen getötet worden. Zwölf weitere wurden nach Regierungsangaben mit Verletzungen in ein Spital gebracht.

Feuerwehrleute hätten die Flammen unter Kontrolle gebracht, die Ursache des Brandes werde noch ermittelt, teilte das Innenministerium in der Hauptstadt Doha am Donnerstag mit. Im Camp wohnten ausländische Arbeiter, die auf der Baustelle eines Tourismusprojekts an der Küste im Südwesten der Halbinsel beschäftigt waren.

Unwürdige Bedingungen

Im reichen Emirat leben hunderttausende ausländische Arbeiter; Menschenrechtsaktivisten und internationale Gewerkschaften beklagen immer wieder, dass diese in Katar ausgebeutet würden und unter unwürdigen Bedingungen untergebracht seien.

Vor allem mit Blick auf die Fussball-Weltmeisterschaft, die 2022 in Katar stattfinden soll, war die Regierung wegen dieser Zustände international unter Druck geraten. Sie verweist inzwischen auf deutliche Verbesserungen im Umgang mit den Arbeitern. Katar baut derzeit sieben neue Städte, in denen insgesamt 260'000 ausländische Beschäftigte untergebracht werden sollen.

SDA/chk

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