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Grüne Angst vor freiem Strommarkt

Ab 2018 soll jedermann frei wählen können, von wem er seinen Strom bezieht. Das weckt bei den Promotoren des Atomausstiegs und kleineren Energieversorgern Ängste.

Ein Arbeiter repariert ein Hochspannungskabel. Foto: Ina Fassbender (Reuters)
Ein Arbeiter repariert ein Hochspannungskabel. Foto: Ina Fassbender (Reuters)

Am schärfsten schossen die Umweltverbände gegen den Plan von Energieministerin Doris Leuthard, den Strommarkt bis 2018 vollständig zu liberalisieren. Das Projekt führe zu einer «Anti-Energiewende», schrieb der WWF in einem Communiqué. Die Befürchtung: Wenn die Kunden ihren Stromanbieter frei wählen können, wechseln sie scharenweise zu den günstigsten Anbietern, die billig importierten Kohle- oder Atomstrom verkaufen. Teurerer Strom aus erneuer­baren Quellen hingegen wird von der Mehrheit verschmäht.

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