Grünliberale beschliessen neue Klimastrategie

Die Schweizer sollen nach Ansicht der GLP ab 2040 klimaneutral leben: «Das fossile Zeitalter gehört ins Museum», sagt der Präsident.

GLP-Präsident Jürg Grossen fordert: «Die Schweiz muss international eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz übernehmen.»

GLP-Präsident Jürg Grossen fordert: «Die Schweiz muss international eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz übernehmen.» Bild: Keystone

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Mit der Klimastrategie «Cool down 2040» will die Grünliberale Partei (GLP) der Schweiz den Weg in die Klimaneutralität weisen. In 21 Jahren soll das Land klimaneutral leben. Die Delegierten haben die Strategie am Samstag in Rüschlikon ZH verabschiedet.

«Das fossile Zeitalter gehört ins Museum», sagte Parteipräsident Jürg Grossen vor den Delegierten gemäss Mitteilung. Die Schweiz müsse international eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz übernehmen. Die ökologische Wende werde zwar kein Spaziergang, aber die Technologien dafür seien vorhanden.

Die von den GLP-Delegierten verabschiedete Klimastrategie umfasst insgesamt 16 Massnahmen in den vier Bereichen Mobilität, Gebäude, Strom sowie Wirtschaft/Landwirtschaft/Konsumenten. Dazu gehören namentlich eine umfassende Klimaabgabe auf fossilen Energieträgern, Klimarückzahlungen für klimafreundliches Verhalten, intelligente dezentrale Kraftwerke in Quartieren und Gebäuden.

Weiter sind 2040 auf den Strassen nach den Vorstellungen der GLP sämtliche Fahrzeuge mit erneuerbaren Energien unterwegs. Und die Schweiz soll mit gezielten Investitionen in den Forschungs- und Innovationsplatz Schweiz und dem uneingeschränkten Marktzugang nach Europa zur Nummer 1 für saubere Technologien werden.

Die Schweizer Aussenpolitik muss laut GLP den Fokus auf die Entwicklungszusammenarbeit legen. Mit dem Rahmen- und einem Stromabkommen sichere sich die Schweiz zudem den vollständigen Marktzugang in Europa. Motor für die Strategie müssen insgesamt wirksame, liberale Massnahmen im Einflussbereich der Schweiz sein, wie Vize-Präsident Martin Bäumle ausführte. Die Schweiz wolle und müsse dem Klimaabkommen von Paris gerecht werden. (red/sda)

Erstellt: 24.08.2019, 14:26 Uhr

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