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Grünliberale sagen vier Mal Nein

Die Delegierten der GLP haben die Parteiparolen für die kommenden Abstimmungen gefasst. Am 28. Februar lehnen die Grünliberalen alle Vorlagen ab.

Parolenfassung für die Abstimmungen des Jahres 2016: Delegiertenversammlung der Grünliberalen in Frauenfeld.
Parolenfassung für die Abstimmungen des Jahres 2016: Delegiertenversammlung der Grünliberalen in Frauenfeld.
Gian Ehrenzeller, Keystone

Die Grünliberalen verlangen Massnahmen zur besseren Nutzung des inländischen Arbeitskräftepotenzials – insbesondere bei Frauen und Eltern. Fehlanreize im Steuer- und Sozialsystem müssten beseitigt werden, lautete der Tenor an der Delegiertenversammlung am Samstag.

«Wenn Eltern erwerbstätig bleiben, muss sich das finanziell lohnen», sagte die Berner Nationalrätin Kathrin Bertschy vor den Delegierten in Frauenfeld. Die GLP fordert flächendeckende und finanzierbare Kinderbetreuungsangebote, einen Elternurlaub, gleichen Lohn für gleiche Arbeit und ein identisches Rentenalter für Mann und Frau.

Ökologische und liberale Grundsätze verteidigen

Die Partei widmete sich an ihrer Versammlung schwerpunktmässig dem Thema Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz. Drei Wochen vor den eidgenössischen Abstimmungen bekräftigte GLP-Vizepräsident Laurent Seydoux aber auch die Wichtigkeit des bevorstehenden Urnengangs: «Am 28. Februar gilt es mit vier Mal Nein ökologische und liberale Grundsätze zu verteidigen.»

Schliesslich fassten die Delegierten auch bereits die Parolen zu vier Abstimmungen über die später im Jahr befunden wird. Die Grünliberalen unterstützen die Volksinitiative für eine Grüne Wirtschaft und die Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes. Die Volksinitiative «Pro Service public» und die Milchkuh-Initiative lehnen sie hingegen ab.

(SDA)

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