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Gute Chancen für die Ausschaffungsinitiative

Würde heute abgestimmt, könnte die Ausschaffungsinitiative an der Urne deutlich angenommen werden. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage. Die Befürworter des Gegenvorschlags müssten noch an Stimmen zulegen.

Werben im Namen der SVP für die Initiative: Generalsekretär Martin Baltisser, Yvette Estermann, Adrian Amstutz und Gregor Rutz (von links nach rechts).
Werben im Namen der SVP für die Initiative: Generalsekretär Martin Baltisser, Yvette Estermann, Adrian Amstutz und Gregor Rutz (von links nach rechts).
Keystone

Die Ausschaffungsinitiative könnte gemäss einer Umfrage der «SonntagsZeitung» am 28. November an der Urne ein deutliches Ja erhalten. Auch für den Gegenvorschlag könnte eine Mehrheit zustanden kommen.

61,5 Prozent der 1011 in dieser Woche befragten Personen würden der Initiative zustimmen, wenn die Abstimmung heute wäre. Acht Prozent haben sich noch nicht entschieden. Es werde damit gerechnet, dass im Laufe des Abstimmungskampfes die Zustimmung zwar noch abnehme. Doch der Ja-Anteil sei so hoch, dass am Ende eine Mehrheit wahrscheinlich bleibe.

Unterstützung auch für Gegenvorschlag

Auf ein Ja dürfen auch die Befürworter des Gegenvorschlags hoffen. Das Gegenprojekt, das die Ausschaffungspraxis für kriminelle Ausländer ebenfalls verschärfen will, aber im Unterschied zur Initiative keinen Automatismus für bestimmte Delikte anstrebt, wird von 46,3 Prozent unterstützt. Weil nur 37,2 Prozent dagegen sind, sei auch hier ein Ja möglich. Ein doppeltes Ja sei daher zu erwarten, heisst es.

In der dann entscheidenden Stichfrage liegt die Initiative mit 46 gegen 45 Prozent für den Gegenvorschlag knapp vorne. Deshalb würden die befürwortenden Mitteparteien die Kampagne verstärken und nach finanziellem Engagement der Wirtschaft verlangen.

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