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«Guy Parmelin bringt uns vier Prozent»

SVP-Chef Toni Brunner betrachtet die Wahl von Guy Parmelin als «epochalen Entscheid». Er sieht in ihm gar einen möglichen Landesvater.

Hält grosse Stücke auf Guy Parmelin (r.): SVP-Präsident Toni Brunner (l.). (9. Dezember 2015)
Hält grosse Stücke auf Guy Parmelin (r.): SVP-Präsident Toni Brunner (l.). (9. Dezember 2015)
Lukas Lehmann, Keystone

Für SVP-Präsident Toni Brunner hat am letzten Mittwoch eine neue Ära mit dauerhaft mindestens zwei SVP-Bundesräten begonnen. Die Wahl von Guy Parmelin nennt er im Interview mit der «Zentralschweiz am Sonntag» einen «epochalen Entscheid». Damit hätten die anderen Parteien der SVP die Türen für den Wachstumsmarkt Westschweiz weit aufgestossen. Mit Parmelin, der als bodenständiger Weinbauer das Zeug zum Landesvater habe, werde die SVP nun auch dort als staatstragende Partei wahrgenommen.

Das werde sich bei den nächsten Wahlen auszahlen: «Guy Parmelin wird uns in der Romandie vier Prozent mehr Wählerstimmen bringen», ist der Parteipräsident überzeugt.

Für die kommenden vier Jahre rechnet Brunner nicht mit einem Rücktritt eines SVP-Bundesrats, auch nicht von Ueli Maurer. Der neue Finanzminister sei «fit und hochmotiviert» und werde mindestens eine Legislatur im Finanzdepartement verbringen. Doch Brunner wäre nicht Präsident der wählerstärksten Partei der Schweiz, wenn er für die Zeit danach nicht schon bereits valable Nachfolgekandidaten im Auge hätte. Zu diesen gehört für ihn auch Thomas Aeschi, der am Mittwoch gegen Parmelin unterlegen war. Der junge Zuger habe durch seine Kandidatur jedoch unglaublich an Profil und Bekanntheit gewonnen, wie Brunner sagt: «Das nächste Mal heisst das Dreierticket vielleicht «Aeschi – Köppel – Martullo-Blocher», orakelt er.

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