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«Haben Sie eigentlich Latein gelernt, Herr Aebischer?»

Ob Lehrplan 21 oder Fremdsprachen: Die Schule wird 2015 ein zentrales Wahlkampfthema. Die Lehrer und Nationalräte Matthias Aebischer (SP) und Peter Keller (SVP) bringen ihre Parteien in Position.

Anja Burri
Lehrer, Journalisten, Politiker: Matthias Aebischer (links) und Peter Keller streiten über den Fremdsprachenunterricht in der obligatorischen Schule.
Lehrer, Journalisten, Politiker: Matthias Aebischer (links) und Peter Keller streiten über den Fremdsprachenunterricht in der obligatorischen Schule.
Béatrice Devènes

In sieben Kantonen laufen Bestrebungen, die zweite Fremdsprache aus der Primarschule zu kippen. Sind diese Vorstösse oder Volksinitiativen erfolgreich, werden viele Deutschschweizer Primarschüler nur noch Englisch lernen. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung?

Matthias Aebischer:Das geht gar nicht. Die Sprachen halten unsere Nation zusammen. Eine Sprache lernen heisst auch, eine Kultur kennen zu lernen. Wenn sich die Bewohner aus dem Tessin, der Romandie und der Deutschschweiz nicht mehr verständigen können, verstehen wir uns gar nicht mehr.

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