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Hacker dringen in Schweizer Arztpraxen ein

Die Cyber-Kriminellen verschlüsselten Patientendaten und wollten Geld erpressen.

Das grösste Sicherheitsproblem ist der Mensch: Hacker an einem offiziellen Wettbewerb in Genf. Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone)
Das grösste Sicherheitsproblem ist der Mensch: Hacker an einem offiziellen Wettbewerb in Genf. Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone)

Computerspezialisten warnen schon ­länger davor, jetzt ist es Realität: Hackerangriffe auf Ärzte. «Vergangenes Jahr wurden vereinzelt Arztpraxen Opfer von ­Cyber-Kriminalität», sagt Urs Stoffel, Mitglied des Zentralvorstands der Schweizer Ärzteverbindung FMH. Hacker hätten die elektronischen Daten der Ärzte verschlüsselt. «Ziel solcher Attacken ist es, die Daten unbrauchbar zu machen. Dann erpressen sie von den Ärzten Geld, um die Daten wieder zugänglich zu ­machen.» Wie die Erpressungsversuche ausgegangen sind, ist unbekannt. Stoffel verweist auf den Datenschutz.

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