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«Hässlicher Riesenzwerg Schweiz»

Schriftsteller Adolf Muschg findet unser Land herzlos im Umgang mit jenen Ausländern, die kosten. Asylbewerber seien «Humankapital», sagt er auch. Unsere «Freunde von morgen, die wir brauchen können».

«Man kann mit Flüchtlingen spielen, Sport treiben, musizieren, Lebensgeschichten austauschen»: Adolf Muschg in seinem Haus in Männedorf.
«Man kann mit Flüchtlingen spielen, Sport treiben, musizieren, Lebensgeschichten austauschen»: Adolf Muschg in seinem Haus in Männedorf.
Nicola Pitaro

Das Badiverbot von Bremgarten AG für Asylbewerber erinnere an die Apartheid, und die Schweizer seien Rassisten, tönt es aus dem Ausland. Haben wir das verdient? Wir beschränken uns gern auf unser kleines Planquadrat. Umgekehrt vergrössern die Medien ein lokales Missgeschick zum nationalen Debakel. Ich plädiere für mehr Verhältnismässigkeit. Es ist nicht fair, den Schwarzen Peter in Bremgarten zu deponieren. Aber es wäre eine Chance, sich klarzumachen, dass Bremgarten überall ist. Sich zu fragen, wie man mit dem globalen Problem Migration sensibler umgehen kann.

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