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«Hätte man das damals gewusst, wäre er nicht gewählt worden»

Johann Schneider-Ammann soll mit Offshore-Konstrukten Steuern gespart haben. Das bringt ihm mindestens so viel Kritik ein wie sein Schweigen zu den Vorwürfen.

Will die Untersuchung der Berner Steuerbehörden abwarten: Johann Schneider-Ammann.
Will die Untersuchung der Berner Steuerbehörden abwarten: Johann Schneider-Ammann.
Keystone
Glaubwürdigkeit angekratzt: Bundesrat Johann Schneider-Ammann äusserte sich lange nicht zu den Vorwürfen, er habe als Chef der Ammann-Gruppe Steuern optimiert.
Glaubwürdigkeit angekratzt: Bundesrat Johann Schneider-Ammann äusserte sich lange nicht zu den Vorwürfen, er habe als Chef der Ammann-Gruppe Steuern optimiert.
Peter Schneider, Keystone
Hätte man damals gewusst, was Schneider-Ammann heute vorgeworfen werde, wäre er am 22. Oktober 2010 nicht in den Bundesrat gewählt worden, sagt Glätti.
Hätte man damals gewusst, was Schneider-Ammann heute vorgeworfen werde, wäre er am 22. Oktober 2010 nicht in den Bundesrat gewählt worden, sagt Glätti.
Ruben Sprich, Keystone
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Der Volkswirtschaftsminister werde keine Stellung zu den Vorwürfen beziehen, bis die Untersuchung der Berner Behörden abgeschlossen sei. Das ist alles, was Johann Schneider-Ammann über seinen Sprecher heute Mittwoch ausrichten lässt. Dabei steht er seit den jüngsten Enthüllungen nicht im besten Licht. Die «Rundschau» berichtete vergangene Woche, dass Johann Schneider-Ammann als Patron der Ammann-Gruppe rund eine Viertelmilliarde Franken im britischen Steuerparadies bunkerte. Heute machte der TA publik, dass der Volkswirtschaftsminister damals auch ein Offshore-Konstrukt in Luxemburg führte, mit dem er seinem Unternehmen Steuern sparte.

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