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«Eine halbe Million Schweizer ist in psychiatrischer Behandlung»

«Es gibt heute nicht mehr psychisch Kranke als vor 70 Jahren»: Psychologe Niklas Baer. Im Bild: Ein Arzt spricht mit einer Patientin. (Symbolbild)

Jedes Jahr melden sich mehr Menschen bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Zürich verzeichnete 2016 über 13'000 Anmeldungen, die IV-Stelle Bern über 8000. Machen die hohen Anforderungen des Arbeitsmarktes so viele Menschen krank?

Die IV sieht sich nicht mehr als Renten-, sondern als Eingliederungsversicherung. Dennoch nimmt die Zahl der neuen Rentenfälle wieder zu. Haben Sie eine Erklärung?

Aber damit sich jemand bei der IV anmeldet, braucht es doch einen erheblichen Grund. Woran leiden denn in der Schweiz so viele Menschen?

Woran denken Sie, etwa Burnout am Arbeitsplatz?

Viele Leute haben Angst vor der Digitalisierung, sie leiden unter Konkurrenzdruck und Stress in der heutigen Arbeitswelt.

Warum nehmen denn die psychischen Erkrankungen derart zu?

Dann ist die Zunahme der psychiatrischen Diagnosen und Behandlungen eher ein Zeichen einer Wohlstandsgesellschaft?

Sie haben der IV empfohlen, unter 30-Jährigen keine Renten mehr auszuzahlen.