Zum Hauptinhalt springen

Heikle Geste der Solidarität

Die Schweiz hat Brüssel zugesichert, 1500 Asylbewerber aus dem EU-Umverteilungsprogramm zu übernehmen, weitere 4500 sollen folgen. Ohne rechtliche Grundlage.

Das Land wird zugeteilt: Um Italien und Griechenland zu entlasten, werden auch eritreische Asylbewerber auf andere EU-Länder umverteilt.
Das Land wird zugeteilt: Um Italien und Griechenland zu entlasten, werden auch eritreische Asylbewerber auf andere EU-Länder umverteilt.
Keystone

Der Bundesrat will nicht abseits stehen. Deshalb beteiligt er sich freiwillig am EU-Notfallplan zur Bewältigung der Flüchtlingskrise: Brüssel verteilt in den nächsten zwei Jahren insgesamt 160'000 Asylsuchende innerhalb Europas um – mittels eines sogenannten Relocation-Programms (siehe Infobox).

Die bislang weitgehend verschont gebliebene Schweiz hat bereits zugesagt, in einem ersten Schritt 1500 dieser Asylbewerber zu übernehmen. Es sind vor allem Personen aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und Eritrea, die in Italien und Griechenland angekommen und dort registriert sind.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.