Zum Hauptinhalt springen

Wirbel um Bundesratsplan von Heinz Brand

Der Bündner SVP-Nationalrat galt als Favorit – bis Thomas Aeschi kam. Nun versucht er ein Comeback. Oder doch nicht?

Heinz Brand, einst scheinbarer Kronfavorit für einen zweiten SVP-Bundesratssitz, musste sich Thomas Aeschi geschlagen geben.
Heinz Brand, einst scheinbarer Kronfavorit für einen zweiten SVP-Bundesratssitz, musste sich Thomas Aeschi geschlagen geben.
Peter Klaunzer, Keystone
Unterwegs: Heinz Brand auf seinem Mountainbike in Klosters.
Unterwegs: Heinz Brand auf seinem Mountainbike in Klosters.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Brand gilt als Asyl-Hardliner. Er sieht offenbar noch immer die Möglichkeit für die SVP in den Bundesrat einzuziehen.
Brand gilt als Asyl-Hardliner. Er sieht offenbar noch immer die Möglichkeit für die SVP in den Bundesrat einzuziehen.
Gian Ehrenzeller, Keystone
1 / 5

Als die SVP ihren offiziellen Vorschlag für den freien Bundesratssitz bekannt gab, war das Erstaunen einigermassen gross, dass nicht der Bündner Kronfavorit Heinz Brand, sondern der junge Zuger Thomas Aeschi auf dem Dreierticket stand, zusammen mit Norman Gobbi und Guy Parmelin.

Brand hatte zunächst bekräftigt, dass er sich an die SVP-Spielregeln halten werde und eine allfällig Wahl ablehnen würde. Nun scheint er aber einen Sinneswandel vollzogen zu haben. Gegenüber der Sendung Rundschau von SRF hat der Bündner die Idee eines offiziellen Vierertickets geäussert. Die Dreier-Auswahl sei «offenbar nicht ganz der richtige Weg, um die angestrebte Ruhe wieder herbeizuführen.»

«Keine Option mehr»

Diese Vorabmeldung der Rundschau sorgte in der SVP-Spitze für einigen Wirbel – und auch Heinz Brand scheint es nicht mehr ganz wohl mit dem Interview zu sein. «Das wird falsch dargestellt. Ich fordere kein Viererticket.» Das Gespräch mit der Rundschau sei bereits am vergangenen Freitag geführt worden. Er hatte angenommen, dass die Variante Viererticket in der Fraktionssitzung von gestern noch einmal zum Thema würde – das sei aber nicht der Fall gewesen. Ein Viererticket wäre der bessere Weg gewesen, um Ruhe in die Situation zu bringen, ist Brand immer noch überzeugt. Aber heute sei das keine Option mehr.

Sandro Brotz, Moderator der Rundschau von SRF, hält an der Darstellung seines Magazins fest. Die Redaktion habe auch nach dem Gespräch vom Freitag noch Kontakt mit Brand gehabt und der Nationalrat sei immer zu seiner Aussage gestanden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch