Zum Hauptinhalt springen

Heisse Depeschen schicken die Botschafter per Diplomatenkoffer

Schweizer Botschafter schicken streng geheime Dokumente noch immer auf Papier an das Aussendepartement. Ein Datenleck wie in den USA dürfte es kaum geben.

Schweizer Botschaft in Berlin: Heikle Papiere werden per Kurier in die Zentrale nach Bern geschickt.
Schweizer Botschaft in Berlin: Heikle Papiere werden per Kurier in die Zentrale nach Bern geschickt.
Keystone

Wäre ein Datenleck im Ausmass der Wikileaks-Affäre auch in der Schweiz möglich? Eine delikate Frage für das Aussendepartement von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey. Es brauchte für die Bearbeitung fast einen Tag. Dann die verklausulierte Antwort: «Das EDA unterhält keine solch grossen Datenbanken mit diplomatischer Korrespondenz wie die USA.» Und: «In digitaler Form werden lediglich offene und niedrig klassifizierte Dokumente aufbewahrt.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.