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Helikopter-Einsatz verzögerte sich wegen Missverständnis

Neue Details zeigen, dass im Fall Spreitenbach der Rega kaum ein Vorwurf zu machen ist. Wegen eines Kommunikationsproblems wurde nicht der nahe Helikopter des TCS aufgeboten.

Tragischer Unfall: Ein Knabe wurde am 4. Juli in Spreitenbach von einem Auto überfahren. Er erlag an der Unfallstelle seinen Verletzungen.
Tragischer Unfall: Ein Knabe wurde am 4. Juli in Spreitenbach von einem Auto überfahren. Er erlag an der Unfallstelle seinen Verletzungen.
Keystone

Einen tragischen Unfall macht die «Weltwoche» in ihrer aktuellen Ausgabe zu einem Beispiel für einen happigen Vorwurf gegenüber der Rega: Die Schweizerische Rettungsflugwacht trage ihren Streit mit dem Touring-Club Schweiz (TCS) auf dem Rücken von Patienten aus.

Doch neue Details zeigen, dass im Fall, den die «Weltwoche» heranzieht, der Rega kaum ein Vorwurf zu machen ist. Was war passiert? Am 4. Juli ging in der Einsatzzentrale in Aarau ein Anruf ein, dass auf einem Kreisel in Spreitenbach ein Kind von einem Auto überfahren worden war. Die Aargauer Zentrale schickte daraufhin einen Notarzt zur Unfallstelle und setzte einen Voralarm an die Alpine Air Ambulance (AAA) ab. Diese Tochter des TCS bietet im Kanton Aargau seit einem Jahr mit einem gelben Helikopter Luftrettungen an.

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