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Herschkowitz war Arzt im Fall Cemal G.

Der Kurde Cemal G. starb 2001 in Bern nach einer aufsehenerregenden Intervention der Polizei. Daniel Herschkowitz, der heute für den Bund Zwangsausschaffungen begleitet, war als Rega-Arzt dabei.

Vernehmung von vier Polizisten, die am Tod von Cemal G. beteiligt waren, im Jahr 2003: Zeichnung des Gerichtsprozesses (Illustration: Hermann Schmutz/Keystone).
Vernehmung von vier Polizisten, die am Tod von Cemal G. beteiligt waren, im Jahr 2003: Zeichnung des Gerichtsprozesses (Illustration: Hermann Schmutz/Keystone).

Im Sommer 2001 haben Polizisten der Stadtpolizei Bern die Wohnung von Cemal G. gestürmt und ihn mit grossem Einsatz überwältigt. Der 42-jährige Kurde hatte zuvor seine Frau und seine drei Kinder bedroht, Nachbarn hatten die Polizei gerufen. Ziel der Intervention war es, G. zu verhaften und ihn in psychiatrische Behandlung einzuliefern – doch dazu kam es nicht. G. erlitt während der Intervention einen Kreislaufstillstand und dadurch eine schwere Hirnschädigung, an der er vier Tage später im Spital starb.

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