Zum Hauptinhalt springen

«Hetzerisch»: Secondos bekämpfen die Ausschaffungsinitiative

Der Verein Secondos Plus lanciert mit Vizepräsident Ivica Petrusic laut einem Zeitungsbericht in sechs Kantonen eine Kampagne gegen die Ausschaffungsinitiative. Unterdessen will die SVP tausende Helfer mobilisieren.

Wie die Zeitung «Der Sonntag» in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, werden die Plakate von Secondos Plus ab der kommenden Woche in den Kantonen Zürich, Aargau, Basel-Stadt, Bern, Luzern und Thurgau hängen. Die Ausschaffungsinitiative sei «populistisch und hetzerisch», zitiert das Blatt Ivica Petrusic, den Vizepräsidenten von Secondos Plus. Auch der Gegenvorschlag sei «kein taugliches Mittel», um Kriminalität zu verhindern.

Dieser Vorschlag schliesse sich im Wesentlichen den Zielen der SVP an: «Beide machen keine Unterscheidung zwischen Ausländern, die erst seit kurzem in der Schweiz sind, und Secondos, die hier geboren und aufgewachsen sind», zitiert die Zeitung Petrusic, «wir wehren uns vehement dagegen, dass Secondos ausgeschafft und in ein für sie fremdes Land abgeschoben werden können.» Für Vergehen, die sie in der Schweiz begehen würden, müssten sie auch hier bestraft werden, fordert Secondos Plus laut dem Bericht.

SVP: «Über 3400» freiwillige Helfer

Die SVP zieht laut einem weiteren Bericht des «Sonntag» mit Adrian Amstutz als Kampagnenleiter in den Abstimmungskampf um die Initiative. Dies will sie laut der Zeitung in den nächsten Tagen bekannt geben. Für die SVP soll demnach ein Heer von freiwilligen Helfern weibeln. «Über die SVP-Volksbefragung haben sich über 3400 Personen gemeldet, die bereit sind, uns im Abstimmungskampf zu unterstützen», wird Amstutz zitiert.

Die SVP hat den Abstimmungskampf laut dem Zeitungsbericht bereits generalstabsmässig organisiert. In den vergangenen Wochen seien Parteimitglieder und Symphatisanten in «Schulungen» argumentativ aufgerüstet worden. Zudem könnten Basisaktivisten über das Internet Plakate, Flyer, Musterleserbriefe und bedruckte Bierdeckel bestellen. Weiter berichtet das Blatt, laut der SVP seien bereits «mehrere tausend» Plakate bestellt worden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch