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Hier nimmt die Schweiz Abschied von Ueli Steck

Nach der Zeremonie in Nepal findet auch in der Schweiz eine Gedenkfeier für den verunglückten Alpinisten statt. Heute wurden die Details bekannt.

Leben am Limit: Ueli Steck portraitiert am 11. September 2015 am Fuss einer Kletterwand in Wilderswil.
Leben am Limit: Ueli Steck portraitiert am 11. September 2015 am Fuss einer Kletterwand in Wilderswil.
Christian Beutler, Keystone
Die Leiche Ueli Stecks bei der Überführung in ein Spital nach Kathmandu. (30. April 2017).
Die Leiche Ueli Stecks bei der Überführung in ein Spital nach Kathmandu. (30. April 2017).
EPA/Narendra Shrestha
«Scheitern heisst für mich: wenn ich sterbe und nicht heimkomme», sagte Steck in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger».
«Scheitern heisst für mich: wenn ich sterbe und nicht heimkomme», sagte Steck in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger».
AFP
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Die Anfang Mai angekündigte Gedenkfeier für den Ende April in Nepal verstorbenen Schweizer Alpinisten Ueli Steck findet kommende Woche in Interlaken BE statt. Das hat seine Familie am Mittwoch bekanntgegeben.

Die Familie bedanke sich bei Freunden, Bekannten, Berufskollegen, Geschäftspartnern und Fans für die «überwältigende Anteilnahme am Tod» von Ueli Steck, steht in der Mitteilung. Als Zeichen des Danks für diese «grosse Ehre für Ueli» lade die Familie Freunde und Bekannte zu einer öffentlichen Gedenkfeier.

Diese wird am kommenden Dienstagnachmittag im Interlakner Congress-Center Kursaal stattfinden. Dazu sind die Medien zugelassen. Die Familie möchte aber keine Bild- und Videoaufnahmen während der Feier, damit deren feierlicher Rahmen gewahrt wird.

Gemäss lokaler Tradition eingeäschert

Steck starb Ende April bei den Vorbereitungen für eine neue Expedition, bei der er den Mount Everest über eine selten benutzte Route besteigen wollte. Er stürzte am Nachbarberg Nuptse aus ungeklärten Gründen ab. Ein paar Tage später wurde Steck in einem nepalesischen Kloster gemäss lokaler Tradition eingeäschert.

An dieser Zeremonie nahmen Stecks Ehefrau sowie seine Eltern und Schwiegereltern teil. Damals gab die Familie bekannt, sie plane eine Abschiedsfeier in der Schweiz.

SDA/woz

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