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Hildebrand-Affäre: Blocher und Köppel in Dauerkontakt

Über 100 Telefon- und SMS-Kontakte in neun Tagen: Der Alt-Bundesrat und der «Weltwoche»-Chef pflegten einen regen Austausch.

Roger Köppel und Christoph Blocher tauschen sich nicht nur bei SVP-Veranstaltungen rege aus.
Roger Köppel und Christoph Blocher tauschen sich nicht nur bei SVP-Veranstaltungen rege aus.
Ennio Leanza, Keystone
Intensive Verbindung: Zwischen den beiden gibt es allein zwischen dem 3. und dem 11. Januar 2012 über 100 Telefon- und SMS-Kontakte.
Intensive Verbindung: Zwischen den beiden gibt es allein zwischen dem 3. und dem 11. Januar 2012 über 100 Telefon- und SMS-Kontakte.
Ennio Leanza, Keystone
Verneinend: Blocher sagt rückblickend, er habe bis zu Hildebrands Auftritt nie mit Köppel über die Sache geredet.
Verneinend: Blocher sagt rückblickend, er habe bis zu Hildebrands Auftritt nie mit Köppel über die Sache geredet.
Ennio Leanza, Keystone
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Als «Briefträger» stellt sich Christoph Blocher im Fall Hildebrand dar. Seine Rolle habe sich darauf beschränkt, Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey über die unstatthaften Dollardeals des Nationalbankpräsidenten zu informieren.

Dies nahm ihm die Zürcher Staatsanwaltschaft nicht ab. Sie verdächtigte Christoph Blocher der Gehilfenschaft zur Verletzung des Bankgeheimnisses. Nach fast vier Jahren Strafuntersuchung aber stellte sie das Verfahren kürzlich ein. Der Alt-Bundesrat, vom Verdacht reingewaschen, wurde mit 133'000 Franken entschädigt.

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