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Hilfspaket für die Wasserkraft

Für die Energiewende wären neue Grosswasserkraftwerke wichtig, doch sie rentieren nicht. Jetzt zeichnet sich Staatshilfe ab. In den Kantonen wächst derweil die Einsicht, auf einen Teil des Wasserzinses verzichten zu müssen.

Hier entsteht die längste Staumauer der Schweiz: Baustelle für das Ausbauprojekt Kraftwerk Linth-Limmern auf der Muttenalp. Foto: Heinz Leuenberger (Desair, Keystone)
Hier entsteht die längste Staumauer der Schweiz: Baustelle für das Ausbauprojekt Kraftwerk Linth-Limmern auf der Muttenalp. Foto: Heinz Leuenberger (Desair, Keystone)

Im Wasserschloss Schweiz sprudelten einst die Gewinne. Das «weisse Gold» füllte die Kassen der Stromkonzerne. Diese konnten besonders in Spitzen­zeiten die benötigte Elektrizität zu Top­preisen verkaufen. Damit ist es vorbei. Letzte Woche mussten Vertreter der Wasserwirtschaft bei Hearings im Bundeshaus um Staatshilfe bitten. Der Branche setzt der Preiszerfall zu. Ursachen sind Überkapazitäten auf dem europäischen Markt, subventionierte Sonnen- und Windenergie, billiger Kohlestrom und tiefe CO2-Preise.

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