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Hochs und Tiefs einer Bundesratskarriere

Finanzminister Hans-Rudolf Merz tritt zurück. Sein grösster Erfolg: Er hat die Bundeskasse ins Lot gebracht. In Erinnerung bleiben wird aber vor allem sein unglückliches Agieren in der UBS-Affäre und der Libyen-Krise.

Hans-Rudolf Merz' Bundesratskarriere beginnt am 10 Dezember 2003. Mit 127 zu 96 Stimmen wird der FDP-Ständerat in den Bundesrat gewählt.
Hans-Rudolf Merz' Bundesratskarriere beginnt am 10 Dezember 2003. Mit 127 zu 96 Stimmen wird der FDP-Ständerat in den Bundesrat gewählt.
Keystone
Bei den Bundesratswahlen 2007 wird Merz mit 213 von 233 Stimmen mit dem besten Ergebnis wiedergewählt.
Bei den Bundesratswahlen 2007 wird Merz mit 213 von 233 Stimmen mit dem besten Ergebnis wiedergewählt.
Keystone
Bei den Schweizern ist der charmante Merz während seiner ganzen Amtszeit überaus beliebt. Auch als er politisch immer mehr in der Kritik steht, zeigen Umfragen, dass ihn das Volk immer noch sehr mag.
Bei den Schweizern ist der charmante Merz während seiner ganzen Amtszeit überaus beliebt. Auch als er politisch immer mehr in der Kritik steht, zeigen Umfragen, dass ihn das Volk immer noch sehr mag.
Keystone
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Als Hans-Rudolf Merz seinen Rücktritt verkündete sah er richtig entspannt aus. Sein Leistungsausweis als Finanzminister kann sich sehen lassen. Die Bilanz seines Jahres als Bundespräsident sieht für den 67-jährigen allerdings durchzogener aus. In Erinnerung bleiben wird der charmante und beliebte Herisauer als Bundesrat, der nicht verhindern konnte, dass das Bankgeheimnis ausgehebelt wurde und als unglückliche Figur in der Libyen-Krise.

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