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«Hoi Rössli, mis Chnusperli!»

Der «Blick am Abend» ist bei den Lesern eine der erfolgreichsten Zeitungen der Schweiz. Trotzdem schrieb sie nie schwarze Zahlen. Und verliert ihren Vater.

Das Wichtigste, was der «Blick am Abend» schreibt, schreibt das Publikum selbst. Foto: Urs Jaudas
Das Wichtigste, was der «Blick am Abend» schreibt, schreibt das Publikum selbst. Foto: Urs Jaudas

Als der «Blick am Abend» im Juni 2008 auf den Markt kam, schaffte er das Unmögliche. Mit «20 Minuten» (gehört zu Tamedia) hatte ein Gigant alle anderen Gratiszeitungen verdrängt, Ringier war mit seinem Abend-Pendler-Blatt «Heute» gescheitert, und die übrigen Printtitel verwalteten ihren Niedergang, insbesondere der grosse Bruder «Blick», von Online- und Gratis besonders schwer bedrängt. Lanciert, um die Marke «Blick» zu stärken, entwickelte sich der brombeerfarbene «Blick am Abend», von Pendlern wegen seiner Geschwätzigkeit liebevoll BlaA genannt, zum Publikumsrenner. Vielleicht, weil er kein Schläger ist wie der grosse Bruder, sondern eher ein bekiffter kleiner Slacker, harmlos, unbedarft, eine Frohnatur. Und das kam an.

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