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Hollenstein wird publizistischer Leiter der NZZ-Regionalmedien

Die NZZ unterstellt das «St. Galler Tagblatt» und die «Neue Luzerner Zeitung» einem Einheitschef. Die beiden bisherigen Chefredaktoren treten zurück.

Das «St. Galler Tagblatt» und die «Neue Luzerner Zeitung» bekommen im Frühling einen gemeinsamen publizistischen Chef. Pascal Hollenstein, der bisherige Inlandchef und stellvertretende Chefredaktor der NZZ am Sonntag, soll den neu geschaffenen Posten Leiter Publizistik Regionalmedien übernehmen, wie die NZZ gestern mitteilte. Hollenstein werde die Stelle im Frühling antreten. Der definitive Entscheid falle nach der Anhörung beider Redaktionen. Diese Anhörung findet laut Recherchen von Redaktion Tamedia heute Mittwoch statt: Am Vormittag treten Hollenstein und Geschäftsleiter Jürg Weber in St. Gallen vor die Belegschaft, am Nachmittag in Luzern.

Die beiden amtierenden Chefredaktoren, Philipp Landmark in St. Gallen und Thomas Bornhauser in Luzern, treten zurück. Sie hätten sich dazu «im Zuge der Neuorganisation entschieden», heisst es in der Medienmitteilung. Abgeschafft würden die Stellen aber nicht, schreibt die NZZ: Hollenstein soll schwerpunktmässig die überregionalen Ressorts sowie die Zusammenarbeitsprojekte zwischen den Redaktionen leiten. Die Chefredaktoren der beiden Blätter hingegen, die künftig dem Leiter Publizistik unterstellt sind, «konzentrieren sich auf die Leitung der regionalen Ressorts». Mehr Gewicht erhalten die «Thurgauer Zeitung» und die «Zuger Zeitung», deren Chefredaktoren künftig direkt dem Leiter Publizistik unterstellt sind.

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