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Holzbranche empört sich über SBB

Vertreter der Holzindustrie kritisieren, dass die SBB Holzschwellen für ihre Geleise in Polen kaufen. Die Bundesbahnen würden falsche Gründe für den Auftrag vorschieben und die hiesigen Unternehmen schwächen.

Pro Jahr benötigen die SBB 215'000 neue Schwellen: Ein Arbeiter entfernt beim Bahnhof Brunnen die alten Bahnschienen und Schwellen. (Archivbild)
Pro Jahr benötigen die SBB 215'000 neue Schwellen: Ein Arbeiter entfernt beim Bahnhof Brunnen die alten Bahnschienen und Schwellen. (Archivbild)
Keystone

Die SBB kaufen erstmals 5000 Eisenbahnschwellen aus Buchenholz in Polen ein. Bisher lieferten jeweils nur zwei grosse Unternehmen solche Holzschwellen an die Bundesbahnen: die Sägerei Corbat im jurassischen Glovelier und der Gleisbauspezialist Zico im deutschen Mühlheim. Dass die SBB nun die Warschauer Konkurrenz Track Tec für den Auftrag berücksichtigen, sorgt in der hiesigen Branche für Kopfschütteln. Denn in den Schweizer Wäldern gibt es ausreichend Buchenholz – mehr als genug sogar; die Verarbeiter kämpfen mit Absatzschwierigkeiten.

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