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Hühner breiten sich über das Land aus

Die Schweizer essen mehr Poulet denn je. Das hat prekäre Folgen.

Die Geflügelmast braucht viel Platz. Im Bild: Ein Biobetrieb im Kanton Bern. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)
Die Geflügelmast braucht viel Platz. Im Bild: Ein Biobetrieb im Kanton Bern. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

«Schweineteuer» sei Poulet mittlerweile. So bilanzierte es kürzlich die «SonntagsZeitung». Schweizer Bio-Huhn kostet demzufolge bis zu 58 Franken pro Kilo, «normale» Poulets aus dem Inland immerhin noch 33 Franken – deutlich mehr als Schweinefleisch. Die Preise widerspiegeln den Appetit der Schweizer Wohnbevölkerung: Während Schweinefleisch immer seltener verzehrt wird, wächst die Nachfrage nach Poulet seit Jahren. Der Verbrauch stieg 2014 auf ein Rekordhoch von 12 Kilo pro Kopf, wie die Statistiken zeigten: ein Drittel mehr als vor einem knappen Jahrzehnt.

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