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Huonder hat nichts zu befürchten

Noch nie wurde ein Bischof, der wegen homophober Äusserungen angeklagt wurde, verurteilt. Bischof Huonder dementierte, er habe die Todesstrafe für Homosexuelle gefordert.

Weiss das Gesetz auf seiner Seite: Bischof Vitus Huonder, hier auf einer Aufnahme von Februar 2012. Foto: Rene Ruis (Keystone)
Weiss das Gesetz auf seiner Seite: Bischof Vitus Huonder, hier auf einer Aufnahme von Februar 2012. Foto: Rene Ruis (Keystone)

«Selbstverständlich trete ich nicht für die alttestamentliche Forderung nach der Todesstrafe für homosexuell empfindende Menschen ein», schreibt Huonder in einem Brief, den er am Mittwoch an seine 800 Mitarbeiter im Bistum Chur verschickte. Die von ihm zitierten Stellen aus dem Buch Levitikus entsprächen auf keinen Fall seiner Gesinnung.

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