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«Ich entschied: Jetzt verhaften wir»

Nach den Brüssel-Attacken: Nun spricht der oberste Schweizer Terror-Jäger im Interview. Wie gefährdet ist unser Land, Herr Lauber?

Michael Lauber sagt, man müsse auch mal pragmatisch sein, um an gesuchte Beweise zu kommen.
Michael Lauber sagt, man müsse auch mal pragmatisch sein, um an gesuchte Beweise zu kommen.
Peter Klaunzer, Keystone
«Wir haben gut sechzig Verfahren im Bereich des jihadistisch geprägten Terrorismus offen. Die meisten drehen sich um Propaganda und Unterstützung von Terrororgani­sationen.»
«Wir haben gut sechzig Verfahren im Bereich des jihadistisch geprägten Terrorismus offen. Die meisten drehen sich um Propaganda und Unterstützung von Terrororgani­sationen.»
Ruben Sprich, Reuters
Zu Ehren der Toten und aus Solidarität zu den nördlichen Nachbarn erleuchtet der Eiffelturm am Dienstagabend in den Farben der belgischen Nationalflagge.
Zu Ehren der Toten und aus Solidarität zu den nördlichen Nachbarn erleuchtet der Eiffelturm am Dienstagabend in den Farben der belgischen Nationalflagge.
Lionel Bonaventure, AFP
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Nach den Terroranschlägen in Brüssel steht Europa unter Schock. Wie gross ist das Risiko eines solchen Attentats in der Schweiz?

Basierend auf der Lageeinschätzung der zuständigen Bundesbehörden geht die Bundesanwaltschaft davon aus, dass es zurzeit keinen Hinweis auf einen Schweizer Bezug gibt. Die Polizeikorps und die Transportpolizei verstärken derzeit die Kontrollen, und das Dispo­sitiv der Grenz­wachkorps wurde angepasst. Für die Schweiz bleibt also die Bedrohungslage hoch. Allerdings gibt es zurzeit keinerlei Hinweise auf eine direkte Bedrohung der Schweiz und ihrer Interessen.

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