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«Ich entschied: Jetzt verhaften wir»

Nach den Brüssel-Attacken: Nun spricht der oberste Schweizer Terror-Jäger im Interview. Wie gefährdet ist unser Land, Herr Lauber?

Mit Bundesanwalt Michael Lauber sprachen Thomas Knellwolf und Mario Stäuble
Michael Lauber sagt, man müsse auch mal pragmatisch sein, um an gesuchte Beweise zu kommen.
Michael Lauber sagt, man müsse auch mal pragmatisch sein, um an gesuchte Beweise zu kommen.
Peter Klaunzer, Keystone
«Das zweite grosse Thema ist die Unterstützung des IS. Auch da haben wir einen «leading case»: Es geht um den jungen Mann, den wir am Flughafen Zürich festgenommen haben. »
«Das zweite grosse Thema ist die Unterstützung des IS. Auch da haben wir einen «leading case»: Es geht um den jungen Mann, den wir am Flughafen Zürich festgenommen haben. »
Marcel Bieri, Keystone
«Im Rahmen der gemeinsamen Anstrengungen mit Fedpol gehen wir davon aus, dass wir den Überblick haben über sogenannte Rückkehrer in die Schweiz.»
«Im Rahmen der gemeinsamen Anstrengungen mit Fedpol gehen wir davon aus, dass wir den Überblick haben über sogenannte Rückkehrer in die Schweiz.»
Gabriele Putzu, Keystone
Erhöhte Alarmbereitschaft: Nach den Anschlägen in Brüssel werden die Sicherheitsvorkehrungen an anderen europäischen Flughäfen, wie hier in Rom, verschärft. (22. März 2016)
Erhöhte Alarmbereitschaft: Nach den Anschlägen in Brüssel werden die Sicherheitsvorkehrungen an anderen europäischen Flughäfen, wie hier in Rom, verschärft. (22. März 2016)
Keystone
Lokalisierungskarte: Die Terroranschläge ereigneten sich am Brüsseler Flughafen Zaventem und an der Maalbek-Metrostation im Zentrum der Stadt.
Lokalisierungskarte: Die Terroranschläge ereigneten sich am Brüsseler Flughafen Zaventem und an der Maalbek-Metrostation im Zentrum der Stadt.
Gerhard Riezler, Keystone
Gewaltige Detonation: Geborstene Scheiben zeugen von der Wucht der Explosionen am Brüsseler Flughafen. (22. März 2016)
Gewaltige Detonation: Geborstene Scheiben zeugen von der Wucht der Explosionen am Brüsseler Flughafen. (22. März 2016)
Francois Lenoir, Reuters
Passagiere verlassen das Flughafengelände. (22. März 2016)
Passagiere verlassen das Flughafengelände. (22. März 2016)
Geert Vanden Wijngaert, Keystone
Mit Wärmedecken geschützte Menschen werden per Bus vom Flughafengelände gebracht. (22. März 2016)
Mit Wärmedecken geschützte Menschen werden per Bus vom Flughafengelände gebracht. (22. März 2016)
Francois Lenoir, Reuters
Rettungskräfte kümmern sich in der Nähe der Metrostation um eine verletzte Person. (22. März 2016)
Rettungskräfte kümmern sich in der Nähe der Metrostation um eine verletzte Person. (22. März 2016)
Keystone
Vor dem Eingang der Metrostation Maalbeek werden Verwundete verarztet. Sämtliche U-Bahn-Stationen in Brüssel wurden inzwischen geschlossen. (22. März 2016)
Vor dem Eingang der Metrostation Maalbeek werden Verwundete verarztet. Sämtliche U-Bahn-Stationen in Brüssel wurden inzwischen geschlossen. (22. März 2016)
Keystone
Passagiere verlassen nach den Explosionen die Metro zwischen den Stationen Arts-Lois und Maalbeek (22. März 2016).
Passagiere verlassen nach den Explosionen die Metro zwischen den Stationen Arts-Lois und Maalbeek (22. März 2016).
Keystone
Der belgische Premierminister Charles Michel rief die Bevölkerung zu Ruhe und Solidarität auf. (Archivbild).
Der belgische Premierminister Charles Michel rief die Bevölkerung zu Ruhe und Solidarität auf. (Archivbild).
Keystone
Schlimme Nachrichten: Die Hohe Vertreterin der EU für Aussen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, kann ihre Tränen während einer Pressekonferenz nicht zurückhalten. (22. März 2016)
Schlimme Nachrichten: Die Hohe Vertreterin der EU für Aussen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, kann ihre Tränen während einer Pressekonferenz nicht zurückhalten. (22. März 2016)
Jamal Nasrallah, Keystone
Überwachung aus der Luft: Ein Polizeihelikopter überfliegt die Gegend um die Maalbeek-Metrostation (22. März 2016).
Überwachung aus der Luft: Ein Polizeihelikopter überfliegt die Gegend um die Maalbeek-Metrostation (22. März 2016).
Emmanuel Dunand, AFP
Abgeriegelt: Vor der Metrostation wurde eine Strassensperre errichtet (22. März 2016).
Abgeriegelt: Vor der Metrostation wurde eine Strassensperre errichtet (22. März 2016).
Emmanuel Dunand, AFP
Belgische Polizisten patrouillieren vor dem Gar du Midi in Brussel (22. März 2016).
Belgische Polizisten patrouillieren vor dem Gar du Midi in Brussel (22. März 2016).
Michel Spingler, Keystone
Flüge nach Brüssel werden, wie hier in Genf, zurzeit annulliert (22. März 2016).
Flüge nach Brüssel werden, wie hier in Genf, zurzeit annulliert (22. März 2016).
Cyril Zingaro, Keystone
Kein Weiterkommen am St.-Pancras-Bahnhof in London: Die Eurostar-Zugverbindung zwischen London und Brüssel wurde vorübergehend eingestellt. (22. März 2016).
Kein Weiterkommen am St.-Pancras-Bahnhof in London: Die Eurostar-Zugverbindung zwischen London und Brüssel wurde vorübergehend eingestellt. (22. März 2016).
Matt Dunham, Keystone
Der Flughafen von Brüssel – in Rauch umhüllt. (22. März 2016)
Der Flughafen von Brüssel – in Rauch umhüllt. (22. März 2016)
Ralph Usbeck (via AP), Keystone
Die Bombenanschläge in Brüssel haben die Schweizer Börse am Dienstag nur vorübergehend belastet. Die Anleger liessen sich nicht allzu lange aus dem Tritt bringen, sagten Händler. Die Kurse machten einen Grossteil ihrer frühen Abschläge wieder wett.
Die Bombenanschläge in Brüssel haben die Schweizer Börse am Dienstag nur vorübergehend belastet. Die Anleger liessen sich nicht allzu lange aus dem Tritt bringen, sagten Händler. Die Kurse machten einen Grossteil ihrer frühen Abschläge wieder wett.
Gaëtan Bally, Keystone
Grosse Trauer herrscht nach den Terrorakten in Brüssel und ganz Belgien.
Grosse Trauer herrscht nach den Terrorakten in Brüssel und ganz Belgien.
Gregor Rischer, Keystone
Ein Mann zündet auf den Strassen in der belgischen Kapitale eine Kerze an.
Ein Mann zündet auf den Strassen in der belgischen Kapitale eine Kerze an.
Kenzo Tribouillard, AFP
Ein Replik des Manneken Pis soll beweisen, dass sich die belgische Bevölkerung im Kampf gegen den Terror auflehnt.
Ein Replik des Manneken Pis soll beweisen, dass sich die belgische Bevölkerung im Kampf gegen den Terror auflehnt.
Kenzo Tribouillard, AFP
Eine Frau applaudiert und gedenkt auf diese Weise den Opfern.
Eine Frau applaudiert und gedenkt auf diese Weise den Opfern.
Thierry Monasse, AFP
Passagiere verlassen in Eile den Flughaben. Sie sind alle schockiert.
Passagiere verlassen in Eile den Flughaben. Sie sind alle schockiert.
Patrik Stollarz, AFP
Der belgische Premier Charles Michel (l.) und Belgiens Innenminister Jan Jambon sprechen zu den Medien. In ihren Gesichtern sieht man, wie tief der Schock sitzt.
Der belgische Premier Charles Michel (l.) und Belgiens Innenminister Jan Jambon sprechen zu den Medien. In ihren Gesichtern sieht man, wie tief der Schock sitzt.
Geert Vanden Wijngaert, Keystone
Fahndungssuche: Ein Helikopter der Polizei kreist am Abend über die belgische Hauptstadt.
Fahndungssuche: Ein Helikopter der Polizei kreist am Abend über die belgische Hauptstadt.
Christian Hartmann, Reuters
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Nach den Terroranschlägen in Brüssel steht Europa unter Schock. Wie gross ist das Risiko eines solchen Attentats in der Schweiz?

Basierend auf der Lageeinschätzung der zuständigen Bundesbehörden geht die Bundesanwaltschaft davon aus, dass es zurzeit keinen Hinweis auf einen Schweizer Bezug gibt. Die Polizeikorps und die Transportpolizei verstärken derzeit die Kontrollen, und das Dispo­sitiv der Grenz­wachkorps wurde angepasst. Für die Schweiz bleibt also die Bedrohungslage hoch. Allerdings gibt es zurzeit keinerlei Hinweise auf eine direkte Bedrohung der Schweiz und ihrer Interessen.

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